19. September 2020 Von admin Aus

EU-Pläne zur Krypto-Regulierung als Stablecoins

EU-Pläne zur Krypto-Regulierung als Stablecoins bleiben ein Thema

Ein durchgesickertes Dokument, das im Laufe dieses Monats veröffentlicht werden soll, zeigt den Plan des Blocks für Krypto-Regelungen.
Die Europäische Kommission (EK) bereitet sich darauf vor, den Markt für digitale Vermögenswerte zu regulieren, da ein durchgesickertes Entwurfsdokument ihre Absicht zeigt, den Krypto-Handel bei Bitcoin Profit sowie die Ausgabe neuer Vermögenswerte zu kontrollieren.

Der 168 Seiten umfassende Entwurf, über den Coindesk zuerst berichtete, wird wahrscheinlich Ende dieses Monats offiziell veröffentlicht werden. Doch selbst wenn die Empfehlungen umgesetzt würden, würden diese erst 2022 in die Gesetze der Europäischen Union aufgenommen werden.

Das Dokument weist darauf hin, dass die Regulierungsbehörde plant, Markets in Crypto-Assets (MiCA) für die digitalen Vermögenswerte einzuführen, was dem bestehenden Rahmen der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID), der den europäischen Wertpapiermarkt reguliert, sehr ähnlich ist.

Dies wird Rechtsklarheit für die jetzt lose regulierten Krypto-Währungen schaffen, aber das Ausmaß ist noch unbekannt.

Darüber hinaus deutet die Lektüre des Entwurfs darauf hin, dass sich die Kommission viel mehr mit den so genannten Stablecoins als mit den digitalen Währungen insgesamt befasst.

„Eine relativ neue Untergruppe von Krypto-Vermögenswerten, die so genannten ‚Stablecoins‘, ist vor kurzem aufgetaucht und hat die Aufmerksamkeit sowohl der Öffentlichkeit als auch der Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt auf sich gezogen“, hieß es in dem Entwurf.

„Zwar ist der Markt für Krypto-Vermögenswerte nach wie vor bescheiden und stellt derzeit keine Bedrohung für die finanzielle Stabilität dar, doch könnte sich dies mit dem Aufkommen der ‚Stablecoins‘ ändern, da sie eine breitere Akzeptanz anstreben, indem sie Merkmale zur Stabilisierung ihres Wertes einbeziehen und die Netzwerkeffekte ausnutzen, die sich aus den Firmen ergeben, die diese Vermögenswerte fördern.

Dies könnte auf den Plan von Facebook zurückzuführen sein, Libra, eine an einen Korb von Fiat gebundene Stablecoin, auf den Markt zu bringen. Insbesondere hat die Waage-Vereinigung Anfang des Jahres ihr Whitepaper aktualisiert und die Struktur der digitalen Währung geändert.

Lokale Regulierungsbehörden sind einen Schritt voraus

Obwohl der Block der 27 Nationen noch nicht viel über die Krypto-Währungen bestätigt hat, machen einige Regulierungsbehörden einzelner europäischer Nationen Fortschritte, um Klarheit über die Krypto-Währungen zu schaffen.

Die deutsche BaFin befasst sich bereits mit digitalen Vermögenswerten wie bei Bitcoin Profit als Finanzinstrumente und hat für die meisten Aktivitäten in diesem Sektor eine Lizenzierung vorgeschrieben. Auch andere Regulierungsbehörden schließen sich langsam den von der Financial Action Task Force (FATF) empfohlenen Regelungen an.

Tatsächlich entspricht die weit gefasste Definition von Krypto in der EG der FATF-Klassifikation der Virtual Asset Service Provider (VASP).